5 Tipps zum Hometraining

Anna Kahler ist einer der besten Trainer von SATS und darüber hinaus Casall-Botschafterin. Gegenwärtig studiert sie in Wien und nachstehend findet ihr ihre besten Tipps, wie ihr das Hometraining an den Feiertagen am besten hinbekommt.

Nimm dein Training mit nach Hause. Es gibt keine Entschuldigung. Es ist ganz einfach. Es ist effizient und am wichtigsten: du hast es verdient!

Sorge dafür, dass zu zwischen Arbeit, Besprechungen, Treffen mit Freunden oder warum nicht, bevor du in den Tag startest, eine Pause einlegst. Wenn du die Gelegenheit hattest, an deiner mentalen und körperlichen Kraft und Energie zu arbeiten, wirst du mehr aus allen Verpflichtungen herausholen. Sorg dafür, immer das Beste aus der Situation zu machen und die Möglichkeiten zu sehen. Versuche, zu Hause kreativ zu sein, deine eigene kleine Oase der Bewegungen zu schaffen und zu bestimmen, was du heute brauchst. Es kann ein richtiges Powerprogramm, Entspannung oder Regeneration sein – hör auf deinen Körper und was er heute braucht!

Lass dich von mir inspirieren und leg einfach los - ich gebe euch meine 5 Lieblingstipps für das Hometraining!​

1. Hochintensives Training - Tabata

Hast du Lust auf ein schnelles und effizientes Training? Tabata ist die perfekte Wahl. Es wird deinen Puls zum Rasen bringen und du wirst die Schweißtropfen schneller abwischen müssen, als dir lieb ist. Ich mache es am liebsten barfuß auf meiner Yogamatte, um besonders guten Kontakt zu den kleinen Muskeln zu bekommen und zugleich mein Gleichgewicht zu stärken.

Du kannst einfach ein eigenes Training zusammenstellen, wähle 6 Übungen. Beispielsweise: Squats mit Sprung, Burpees, Mountain Climbers, Russische Drehung, Plank, Sit-ups. Überlege dir, welche du machen möchtest, und schreib sie auf, bevor du anfängst. Sei kreativ, fordere dich selbst heraus und vor allem - hab Spaß!

Jetzt ist es soweit. Fang mit der ersten Übung an – mach sie 20 sek / 10 sek Pause und wiederhole dieselbe Übung in denselben Intervallen acht Mal. Das sind insgesamt vier Minuten für jede Übung. Du machst so für jede Übung, die du gewählt hast, weiter und warst schließlich insgesamt 24 Minuten aktiv. Ich kann dir garantieren, dass du so richtig ins Schwitzen kommen wirst!

2. Bekomme neue Energie mit Yoga

Wenn ich das Gefühl habe, dass ich etwas Ruhe brauche und allen Stress loslassen muss, mach ich am liebsten Yoga. Das ist der perfekte Start in den Tag oder warum nicht um alle Verpflichtungen loszulassen, bevor man schlafen geht! Mehr als deine Yogamatte brauchst du nicht! Entspanne dich, atme ein und sei im Hier und Jetzt anwesend, während du stärker wirst und deine Beweglichkeit und Flexibilität trainierst. Das ist wirklich nur Win-Win.

Ich mache es am liebsten auf meiner Yogamatte bei Kerzenschein, weil ich dann besser zur Ruhe komme und Harmonie finde. Hast du Lust auf etwas verspielteres Yoga? Dann solltest du unbedingt das Yoga wheel ausprobieren und etwas spielen!

3. Verwendet Gummibänder, um deinem Potraining eine neue Dimension zu verleihen.

Möchtest du deinem Po eine kleine besondere Herausforderung geben? Das Gummiband wir dafür sorgen, dass du das Training noch tagelang spüren wirst. Konzentriere dich darauf, Stärke und Kraft zum Laufen, für anstehende Skireisen oder andere Abenteuer aufzubauen, und bringe deinen Po zugleich in Höchstform.

Ich mache am liebsten ein Trio-Workout. Das bedeutet, dass ich nur drei Übungen mit jeweils 15 Wiederholungen mache, und diese dann dreimal wiederhole.

Beispiel für Übungen:
Übung 1: 15st Squats mit Sprung (Kondition und Beine)
Übung 2: Kick-backs mit Gummiband, 15 Wiederholungen für jedes Bein, konzentriere dich darauf, sie im Gesäß zu spüren.
Übung 3: Ausfallschritt mit Gummiband, mach einen Kick-back am Ende des Ausfallschritts, bevor du dich aufrichtest. Das Bein wechseln. 15 Wiederholungen mit jedem Bein machen.

Nicht vergessen, Qualität geht vor Qualität und schludere nicht mit den Übungen, gib bei jeder Übung alles. Gummibänder gibt es in vielen unterschiedlichen Widerständen und Ausführungen und wir haben ein großes Angebot, das ihr hier findet. Mehr als dein eigenes Körpergewicht und ein Gummiband brauchst du nicht!

4. Bau deinen Core auf und verbessere deine Haltung

Du hast immer Zeit für ein kurzes Bauchtraining, um deine Stabilität, dein Gleichgewicht und deine Haltung aufzubauen und zu verbessern. Du brauchst überhaupt keine Geräte - alles, was du brauchst, ist Motivation, etwas Musik und ein paar Übungen. Mein Tipp ist, es nicht zu kompliziert zu machen. Back to basics – und konzentriere dich darauf, dass du jede Übung wirklich perfekt ausführst. Plank, Side Plank, Sit-ups, langes Beinheben oder Mountain Climbers. Ein Trio-Workout ist mein Tipp für ein schnelles und anspruchsvolles Training - 3 Übungen, 15 Wiederholungen und 3 Runden.

5. Regeneration mit der Tube roll

Ein letzter Tipp, der jedoch superwichtig ist - Regeneration! Bewegung muss nicht immer Schweiß und Krafttraining bedeuten. Manchmal muss dein Körper sich einfach regenerieren! Gib dir selbst die Chance, zur Ruhe zu kommen, und hilf deinem Körper, sich zu erholen, indem du auf der Casall Tube roll rollst. Du beugst Verletzungen vor, entstresst, erhöhst deine Flexibilität und bereitest deinen Körper auf noch mehr Bewegungen vor. Wenn du noch nicht so viel mit Rollern gearbeitet hast, empfehle ich dir, mit einer Foamroll anzufangen. Wenn du dein Training dann einen Schritt weiterbringen möchtest, kannst du mit der Tube roll weitermachen - deinen Favoriten findest du hier.

Wenn man möchte, kann man die Trainingsformen in einer längeren Einheit miteinander kombinieren. Du kannst mit einem schwierigen Tabata-Training anfangen und auf der Tube roll aufhören - aber nicht vergessen, jede Bewegung zählt! Ganz egal, ob du eine kurzes Yogatraining machst oder dich auf eine Muskelgruppe konzentrierst, du musst immer alles geben, damit das heutige Training zu einem Energieboost wird und du die Ziele von morgen erreichst.

Viel Glück! Gönne dir einen Moment ganz für dich selbst!